Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Freundinnen und Freunde der US Treuhand,
kennen Sie dieses „Sommerloch“? Und damit meine ich nicht die gleichnamige Gemeinde in Rheinland-Pfalz. Es ist jene „Leere“ im Sommer, wenn Ferienzeit ist und Politik, Sport und Gesellschaft weniger in Erscheinung treten. Es ist jene Zeit, in der auch die Presse nach Ereignissen sucht, die die Gazetten füllen. Und so kommen vielleicht einige „News“ in Erinnerung: die sogenannten „Sommerlochtiere“ wie das langlebigste und weltweit bekannteste, das Ungeheuer von Loch Ness. Oder auch aus dem Sommer 1982, in dem sich über mehrere Wochen im Süden Dänemarks angeblich ein Puma herumtrieb. Nicht zu vergessen sind der Brillenkaiman Sammy (1994), „Problembär“ Bruno (2006) oder die auf ein Wildschwein zurückgeführte Löwensichtung in der Gemeinde Kleinmachnow bei Berlin (2023).
Wir von der US Treuhand mögen es da etwas „gehaltvoller“. Denn handfeste und aussagekräftige Themen gibt es genug, wenn man sich damit beschäftigen möchte. Und die USA bieten genug „Material“; womit ich nicht alleine den amtierenden US-Präsidenten meine.
Die USA sind groß, vielfältig und die Städte, Metropolregionen oder auch Bundesstaaten bieten so unglaublich viel Interessantes, Bemerkenswertes, Kurioses und Spannendes. Und so beschäftigen wir uns im aktuellen „Sommer-Monthly“ mit einem Thema, das noch immer – zumindest aus unserer deutschen Sicht – sehr zwiespältig betrachtet wird: Büros und Büroimmobilien. Und dass der Markt allemal nicht „tot“, sondern detailreich und zukunftsweisend ist. Denn es gibt nicht nur „das“ Büro in „dem einen“ Markt. Es gibt viel mehr; gut, wenn sich damit Profis beschäftigen wie Estein USA und unser Partner Vanderbilt.
Und wenn vielleicht manche Sportart gerade in der Pause ist: die Märkte sind es niemals. Der Dollar sollte gerade in den aktuellen Wochen sehr genau betrachtet werden. Er bietet aus unserer Sicht zur Zeit sehr interessante Einstiegskurse und damit gute Perspektiven auf die kommenden Jahre. Vielleicht ist es gerade jetzt an der Zeit, hier Positionen aufzubauen.
Und Sie werden noch sehen – ob für „holiday“ oder für „doing business“: viele Städte und Metropolregionen sind für Tourismus und Wirtschaft echte „Perlen“. So wollen wir noch einmal einen Blick auf die Stadt „Charlotte“ werfen. Warum wohl gerade dort…?
Und für die vollends auch im Sommer Engagierten und Interessierten unter Ihnen: in der Woche ab dem 04.08.2025 und in der Woche ab dem 11.08.2025 bieten wir Ihnen 2 Webinar-Termine an:
Nach dem erfolgreichen mittelbaren Ankauf der Immobilie „Three Ravinia“ in der Metropolregion Atlanta, stellen wir das zweite Investment des UST XXVI vor:
Also: Sommerloch war gestern. Heute ist US Treuhand, die USA, Charlotte und viele andere spannende Aspekte rund herum.
In diesem Sinne: sommerliche Grüße aus Frankfurt/Main, viel Spaß beim Lesen unseres aktuellen Monthlys und viele spannende Erkenntnisse!
„Stay curious, stay tuned – und „bye for now“ bis sicher ganz bald!
Nur die Guten bleiben: Das neue Bürozeitalter beginnt
Der US-Büroimmobilienmarkt erlebt gerade einen historischen Wendepunkt. Zum ersten Mal seit einem Vierteljahrhundert werden mehr Büroflächen abgerissen oder umgebaut als neu errichtet. Das belegen aktuelle Daten von CBRE. Die Ursache liegt auf der Hand: Der pandemiebedingte Strukturbruch durch Homeoffice wirkt nach. Und doch bringt die Entwicklung klare Gewinner hervor: hochwertige Class-A-Büroimmobilien.
Weniger Flächen – mehr Wert für die Besten
Bis Ende 2025 werden CBRE zufolge in den 58 größten US-Märkten durch Abriss oder Umbau rund 23,3 Millionen Quadratmeter Bürofläche verschwinden. Dem stehen lediglich 12,7 Millionen Quadratmeter Neubau gegenüber. Gleichzeitig steigt der Druck großer Arbeitgeber, ihre Teams zurück ins Büro zu holen. Die Folge: Werthaltige Top-Gebäude in guten Lagen – sogenannte Class-A-Offices – werden knapper und damit wertvoller.[1]
Was bedeutet „Class A“?
Der Begriff „Class A“ ist in den USA fest etabliert und beschreibt erstklassige Büroimmobilien mit folgenden Merkmalen:
Solche Objekte erzielen nicht nur höhere Mieten, sondern sind auch resilienter in Zeiten struktureller Marktveränderung wie jetzt.
Zertifizierungen als Qualitätsnachweis
Zunehmend wird die Einstufung als Class A durch Nachhaltigkeitszertifikate untermauert. Zwei Systeme haben sich in den USA durchgesetzt:
Diese Zertifikate machen Qualität nicht nur messbar – sie steigern auch die Attraktivität und Resilienz von Büroimmobilien in einem sich wandelnden Markt.
Der Trend: Abriss, Umbau und Wohnnutzung
Gleichzeitig zeigt der Markt eine neue Dynamik: Rund 85 Millionen Quadratmeter Bürofläche sind gemäß CNBC für die Umwandlung in Wohnungen vorgesehen. Besonders in New York City wächst das Volumen rasant – mit teils Tausenden neuen Einheiten aus ehemaligen Office-Bauten. Diese Umnutzungen entlasten den Markt, reduzieren Überkapazitäten und schaffen Spielraum für steigende Mieten bei den verbleibenden hochwertigen Büroflächen.
Weniger Masse, mehr Klasse
Was auf den ersten Blick wie ein Schrumpfprozess wirkt, ist in Wahrheit eine Marktbereinigung. Veraltete Flächen verschwinden, gut ausgestattete Class-A-Offices gewinnen an Relevanz – ökonomisch, funktional und ökologisch. Wer in Qualität investiert, profitiert doppelt: von steigender Nachfrage und einem ausgedünnten Wettbewerb.
Ein günstiger Dollar, ein starker Süden – warum sich US-Investments gerade jetzt rechnen
Der Euro hat gegenüber dem US-Dollar in den vergangenen Monaten deutlich zugelegt. Mit einem Kurs von aktuell rund 1,14 USD (Stand Juli 2025) liegt er so hoch wie seit über einem Jahr nicht mehr. Für Investoren aus dem Euroraum ergibt sich dadurch ein günstiger Wechselkurs und damit ein entscheidender Vorteil: Der Einstieg in den Dollarraum ist derzeit rund 10 % günstiger als noch im Januar dieses Jahres. Für Beteiligungen an dollarnotierten Immobilienfonds heißt das: Wer heute zeichnet, erhält mehr Substanz fürs gleiche Euro-Investment.
Dieser „Währungshebel“ entfaltet seine Wirkung doppelt: beim Einstieg und – je nach Entwicklung – auch beim Exit. Denn mittelfristig erwarten viele Analysten, dass der Dollar wieder aufwerten dürfte. Gründe dafür liegen nicht nur in der Robustheit der US-Wirtschaft, sondern auch in der hohen globalen Nachfrage nach US-Staatsanleihen und in der geopolitischen Rolle des Dollars als sicherer Hafen.
Der Sunbelt als Stabilitätsanker im politischen Umbruch
Dass der politische Kurs der USA nach der Rückkehr Donald Trumps ins Weiße Haus unsicherer geworden ist, bezweifelt niemand. Viele europäische Anleger sind verunsichert: Was bedeutet ein republikanisch geprägtes Amerika für Handelsbeziehungen, Zinsentwicklung und die Unabhängigkeit der Notenbank? Doch wer sich intensiver mit dem US-Markt beschäftigt, stellt schnell fest: Auf Bundesstaaten-Ebene verläuft die Entwicklung weitgehend unabhängig von Washington – vor allem in wirtschaftsstarken Sunbelt-Staaten wie Georgia, North Carolina, Texas oder Florida.
Dort entstehen Arbeitsplätze, dort siedeln sich Unternehmen an, dort wächst die Bevölkerung und mit ihr der Bedarf an Wohn- und Gewerbeimmobilien. Städte wie Charlotte, Atlanta oder Raleigh zählen zu den dynamischsten Wirtschaftsräumen der USA. Ihre Stärke liegt in sektoraler Vielfalt, hoher Bildung, moderaten Steuern und einem wirtschaftsfreundlichen Klima – unabhängig vom politischen Farbton im Weißen Haus.
Timing-Vorteil für Euro-Investoren
Die Wechselkursvorteile sind selten von Dauer und gerade deshalb ein interessanter Einstiegsmoment.. Immobilieninvestments im US-Sunbelt bieten die Chance, von zwei Stärken gleichzeitig zu profitieren: von einem starken regionalen Fundament und einem internationalen Währungsfenster, das sich nur zyklisch öffnet. Es ist ein strategischer Zeitpunkt für Anleger, die langfristig denken und global kalkulieren.
Charlotte: ein Wirtschaftsstandort mit Kraft und Klasse
Wachstumsregion im Südosten
Charlotte gehört zu den dynamischsten Metropolen der USA. Mit einem Beschäftigungswachstum von 23 % in den vergangenen sieben Jahren, einem konstanten Zuzug und der niedrigsten Körperschaftsteuer der Vereinigten Staaten (2,5 %) zieht die Region Unternehmen unterschiedlichster Branchen an – vom Weltkonzern bis zum Tech-Start-up.
Finanzplatz mit Substanz
Charlotte ist der drittgrößte Finanzstandort der USA – direkt hinter New York und San Francisco. Namen wie Bank of America, Wells Fargo, Truist und Vanguard prägen die Skyline sowie die Wirtschaftsstruktur. Der Sektor wird ergänzt durch eine wachsende FinTech-Szene mit hoher Innovationskraft.
Energiecluster mit Zukunft
Mehr als 200 Unternehmen der Energie- und Versorgungswirtschaft haben sich in der Region angesiedelt, darunter mit Duke Energy der größte Stromversorger der USA. Die Region setzt zugleich auf erneuerbare Energien: North Carolina zählt zu den Top-3-Bundesstaaten bei der installierten Solarkapazität.
Technologie, Produktion und Healthcare im Aufwind
Mit dem Zuzug von Unternehmen wie Honeywell, der Expansion von Lowe’s und einem regen Start-up-Ökosystem etabliert sich Charlotte zunehmend als Technologie- und Produktionsstandort. Auch die Gesundheitswirtschaft wächst – gestützt durch Klinikketten, Forschungseinrichtungen und biomedizinische Zulieferer.
Ballantyne – entscheidungsstark im Süden
Im Süden der Stadt hat sich Ballantyne als bevorzugter Standort für Führungskräfte und Unternehmen etabliert. Mehr als 74.000 Quadratmeter wurden 2024 neu vermietet – ein Spitzenwert im Stadtvergleich. Kurze Wege, hochwertige Infrastruktur und eine starke Nachbarschaft machen Ballantyne zum idealen Business-Hub für Unternehmen mit langfristigem Fokus.
Wirtschaft und Wachstum
Webinar-Angebot 2: Vorstellung der zweiten Immobilie des „UST XXVI“
Nach dem erfolgreichen mittelbaren Ankauf der Immobilie „Three Ravinia“ in der Metropolregion Atlanta, stellen wir das zweite Investment
des UST XXVI vor, eine Class-A-Büroimmobilie in Charlotte, North Carolina.
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